Eigenblutbehandlung

 

Ziel der Behandlung mit Eigenblut ist es, die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu stimulieren.

 

Ich wende Eigenbluttherapie meist in Kombination mit Homöopathischen Mitteln  in meiner Praxis zur Unterstützung bei folgenden Beschwerden bzw. bei folgenden Erkrankungen an:

 

  • bei vielen Hormonellen Störungen

  • bei Wechseljahrsbeschwerden

  • bei chronischen Entzündungen im Unterbauch

  • bei Allergien

  • bei Blutbildungsstörungen

  • bei Erschöpfungszustände und Abwehrschwäche

  • bei Hauterkrankungen (z.B. Akne)

  • bei immer wieder auftretenden Pilzinfektionen

  • nach schweren Erkrankungen oder belastenden Therapien

  • bei chronischen Schmerzzuständen

 

 

Wie funktioniert eine Eigenbluttherapie?

 

Die Eigenbluttherapie gehört als unspezifische Reiztherapie (Umstimmungstherapie) zu den klassischen naturheilkundlichen Verfahren. Bei der Eigenbluttherapie wird dem Patienten Blut aus der Vene entnommen und i. d. R. dann in den Gesäßmuskel oder die Haut zurückgespritzt (s.u.) Je nach Erkrankung wird das Blut unverändert weiter verwendet, mit homöopathischen bzw. naturheilkundlichen Mitteln.

Das eigene Blut wird nach dem Aufenthalt außerhalb des Körpers von diesem als „fremd“ angesehen und löst so eine Immunreaktion des Körpers aus bzw. stimuliert dessen körper-eigene Abwehr. Ein wissenschaftlicher Nachweis für die Wirksamkeit der Behandlung mit Eigenblut konnte in Studien bisher nicht erbracht werden.

 

Gegenanzeigen/Kontraindikationen, Nebenwirkungen und Risiken

 

Die Eigenbluttherapie eignet sich nicht als alleinige Behandlungsform bei schweren akuten oder lebensbedrohlichen Erkrankungen. Sie darf nicht angewendet werden bei auszehrenden Erkrankungen, Tuberkuloseinfektionen, Blutgerinnungsstörungen oder Einnahme gerinnungshemmender Medikamente (z.B. Marcumar), Entzündungen der Venen und bestimmten Allergien (v.a. gegen die Zusätze).

In der Regel wird die Eigenbluttherapie gut vertragen. Es kann allerdings nach der Behandlung zunächst zu einer kurzfristigen Verschlimmerung der Symptome kommen. Das wird als Zeichen einer Heilungsreaktion gewertet und zeigt die Wirksamkeit der Therapie.